Neue Wundexpertinnen bei OPED Wundversorgung

Wie gelingt ein erfolgreicher Start in die Wundversorgung und bei OPED Wundversorgung?
Gina und Aline berichten von ihren ersten Wochen bei uns, ihren ersten Eindrücken und warum Teamarbeit für sie von Anfang an eine entscheidende Rolle spielte.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Gina und Aline berichten von ihren ersten Wochen bei OPED Wundversorgung.

Ein erfolgreicher Start in einem neuen Team beginnt lange vor dem ersten Arbeitstag. Gerade in der (spezialisierten) Wundversorgung sind fachlicher Austausch, gegenseitige Unterstützung und kontinuierliches Lernen wichtige Grundlagen, um Patient:innen bestmöglich zu begleiten.

Neue Kolleg:innen bringen nicht nur frische Perspektiven und Erfahrungen in ein Unternehmen mit, sondern bereichern das Team auch durch neue Ideen und Blickwinkel. Gleichzeitig profitieren sie vom Wissen ihrer erfahrenen Kolleg:innen, denn moderne Wundversorgung lebt vom Miteinander.

Seit April 2026 verstärken Gina-Marie Schäfer und Aline Herrmann das Team von OPED Wundversorgung. Beide bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen mit, sie verbindet jedoch eine gemeinsame Leidenschaft: Menschen mit chronischen Wunden zu begleiten und sich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

In diesem Beitrag erzählen sie von ihren ersten Wochen, ihren Eindrücken und den Momenten, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind.

Zwei Wege – eine gemeinsame Leidenschaft

Obwohl Gina und Aline aus verschiedenen Regionen Deutschlands stammen und unterschiedliche berufliche Wege eingeschlagen haben, verbindet sie noch etwas: die Begeisterung für die Wundversorgung.

2. Unsere Kollegin Gina

Mit 25 Jahren gehört Gina-Marie Schäfer zu den jüngsten Wundexpertinnen im Team von OPED Wundversorgung. Sie unterstützt das Team Mittelhessen. Nach ihrem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Pflegefachfrau und sammelte anschließend rund zweieinhalb Jahre Erfahrung in der ambulanten Pflege.

Schon während ihrer Ausbildung faszinierte sie die Wundversorgung, insbesondere die Verbandswechsel auf der Unfallchirurgie. Dieser Eindruck ließ sie nicht mehr los. Mit der Weiterbildung zur Wundexpertin ICW® legte sie den Grundstein für ihren weiteren beruflichen Weg. Heute betreut sie als Wundexpertin die Region Mittelhessen und freut sich darauf, mit jeder neuen Herausforderung zu wachsen.

Gina Schäfer, Wundexpertin ICW®, Pflegefachfrau bei OPED Wundversorgung

3. Unsere Kollegin Aline

Auch Aline Herrmann bringt eine außergewöhnliche Geschichte mit. Ihr Berufsleben begann ursprünglich im kaufmännischen Bereich. Erst ein beruflicher Neuanfang führte sie in die Pflege, eine Entscheidung, die sie bis heute als ihren richtigen Weg beschreibt. Bereits während ihrer Tätigkeit auf einer angiologischen Station entwickelte sie ihre Begeisterung für Gefäßerkrankungen und die Versorgung chronischer Wunden.
Es folgten zahlreiche Weiterbildungen, unter anderem zur Wundexpertin ICW® und in der medizinischen Fußpflege. Heute betreut sie den Münchner Westen, das Fünfseenland und das Oberland und bringt dabei nicht nur viel Erfahrung, sondern auch große Begeisterung für ihren Beruf mit.

Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege verbindet beide ein gemeinsames Ziel: Menschen mit chronischen Wunden bestmöglich zu begleiten und sich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau diese Motivation führte sie schließlich zur OPED Wundversorgung.

Aline Herrmann, Wundexpertin ICW®, Krankenschwester und medizinische Fußpflege bei OPED Wundversorgung

4. Schon vor dem ersten Arbeitstag Teil des Teams

Der erste Eindruck entscheidet oft darüber, wie man sich in einem neuen Unternehmen fühlt. Beide Kolleginnen beschreiben ihren Einstieg als offen, herzlich und wertschätzend, wenn auch auf unterschiedliche Weise.
Aline lernte ihre neuen Kolleg:innen – uns – bereits bei den Teamtagen im März kennen. Für sie war es die ideale Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die Arbeitsweise von OPED Wundversorgung kennenzulernen.

„Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Besonders die Gespräche, das gemeinsame Lachen und der Austausch sind mir in Erinnerung geblieben.“
[Aline Hermann]

Gina konnte zwar noch nicht am Teammeeting teilnehmen, wurde aber bereits vor ihrem Start dazu eingeladen. Für sie war allein diese Einladung ein Zeichen echter Wertschätzung. Auch über die Social-Media-Kanäle hatte sie bereits viele Eindrücke vom Team gesammelt und freute sich darauf, endlich selbst ein Teil davon zu sein.

Bilder von den Wundexpertinnen Aline Herrmann beim Teammeeting in Valley von OPED Wundversorgung und ein Teamfoto mit Gina Schäfer bei B2Run in Nürnberg

5. Ankommen heißt auch lernen

Die ersten Wochen waren für beide geprägt von vielen neuen Eindrücken, neuen Aufgaben und einer steilen Lernkurve. Gemeinsam mit Kolleg:innen begleiteten sie Wundvisiten, lernten unterschiedliche Versorgungsformen kennen und übernahmen Schritt für Schritt mehr Verantwortung in ihrer Region.

Gina erinnert sich besonders an ihre erste selbst geleitete Neuaufnahme.

„Ich war unglaublich aufgeregt und hinterher überzeugt, dass vieles nicht so gelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Heute muss ich darüber schmunzeln, denn genau an solchen Situationen wächst man.“

[Gina]

Auch Aline beschreibt die ersten Wochen als spannendes Abenteuer. Neben der fachlichen Arbeit lernte sie viele neue Themen kennen, von der Akquise über wirtschaftliche Zusammenhänge bis hin zu digitalen Arbeitsabläufen.

„Ich verlasse jeden Tag meine Komfortzone und lerne jeden Tag dazu.“

[Aline]

6. Was beide besonders beeindruckt hat

In den Gesprächen wurde schnell deutlich, dass nicht nur die fachliche Einarbeitung einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Gina erzählt von einem kleinen Moment, der ihr bis heute im Gedächtnis geblieben ist: Als sie zum ersten Mal in der Zentrale anrief, wurde sie direkt mit ihrem Namen begrüßt.

„Da habe ich gemerkt, dass man hier nicht einfach irgendein neuer Mitarbeiter ist.“

[Gina]

Aline hebt besonders das Vertrauen hervor, das ihr vom ersten Tag an entgegengebracht wurde.

„Man bekommt die Möglichkeit, sich mit seinen eigenen Stärken einzubringen, Ideen zu entwickeln und gleichzeitig jederzeit Unterstützung zu bekommen.“

[Aline]

Beide beschreiben das Team als offen, hilfsbereit und jederzeit ansprechbar, gerade dann, wenn neue Herausforderungen auftauchen.

7. Lernen hört in der Wundversorgung nie auf

Wer in der Wundversorgung arbeitet, lernt nie aus. Genau darin sehen beide Kolleginnen eine der größten Stärken ihres Berufs.

Gina freut sich darauf, mit jeder neuen Wunde Erfahrungen zu sammeln und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um auch dazu beizutragen die Lebensqualität von Patient:innen zu verbessern.

„Ich möchte immer mehr über Wunden lernen und an jeder Herausforderung wachsen.“

[Gina]

Auch Aline sieht lebenslanges Lernen als festen Bestandteil ihres Berufs. Besonders wichtig ist ihr dabei der Austausch mit Kolleg:innen und die Möglichkeit, Wissen weiterzugeben.

Für beide steht fest: Moderne Wundversorgung bedeutet nicht nur die Behandlung von Wunden, sondern auch Kommunikation, Zusammenarbeit und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Collage von Kolleg:innen bei OPED Wundversorgung. Erste Monate von Aline und Gina.

8. Gemeinsam in die Zukunft

Mittlerweile betreuen Gina und Aline bereits ihre eigenen Patient:innen und sammeln täglich neue Erfahrungen.

Während Gina sich darauf freut, ihren Patientenstamm weiter aufzubauen und erste vollständig abgeheilte Wunden zu begleiten, blickt Aline voller Vorfreude auf alles, was die kommenden Monate mit sich bringen werden.

Beide zeigen eindrucksvoll, dass ein erfolgreicher Start nicht allein von fachlichem Wissen abhängt. Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, bilden die Grundlage für eine hochwertige Wundversorgung – und genau das macht für sie die Arbeit bei OPED Wundversorgung aus.

9. Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Sie möchten keine Neuigkeiten verpassen? Unser Newsletter liefert Ihnen regelmäßig Neuigkeiten zur modernen Wundversorgung, Tipps für Abrechnung und Dokumentation, Einblicke in unsere Logistikprozesse sowie Infos zu neuen Produkten, Webinaren und Fortbildungen. Melden Sie sich an und bleiben Sie informiert. 👉 Jetzt anmelden

Wundversorgerin arbeitet am Hochtisch an ihrem Tablet

10. Das könnte Sie interessieren

Wie gelingt es, neue Wundexpert:innen in einem hochspezialisierten Bereich so einzuarbeiten, dass sie schon nach kurzer Zeit eigenständig Patient:innen versorgen können?

Lesen Sie dazu mehr in unseren FAQs.

Häufig gestellte Fragen zum Einstieg als Wundexperte/Wundexpertin (FAQ)

Der Einstieg in die spezialisierte Wundversorgung bringt viele neue Aufgaben mit sich. Neben der Versorgung unterschiedlichster Wundarten zählen auch die Zusammenarbeit mit Hausärzt:innen, Pflegediensten und Angehörigen, die strukturierte Wunddokumentation und organisatorische Abläufe zum Berufsalltag. Umso wichtiger ist ein Onboarding, das neue Kolleg:innen Schritt für Schritt begleitet und ihnen gleichzeitig Raum gibt, eigene Erfahrungen zu sammeln.

Sowohl Gina als auch Aline beschreiben ihre ersten Wochen als intensiv, lehrreich und abwechslungsreich. Besonders hilfreich war für beide die Möglichkeit, erfahrene Kolleg:innen bei Wundvisiten zu begleiten, jederzeit Fragen stellen zu können und schrittweise Verantwortung zu übernehmen. Dieses Miteinander schafft Sicherheit und bildet die Grundlage für eine optimale Patientenversorgung.

Moderne Wundversorgung lebt vom Austausch.

Die Versorgung chronischer und schwer heilender Wunden ist Teamarbeit. Kein Fall gleicht dem anderen, weshalb häufig individuelle Lösungen gefragt sind. Deshalb spielt der fachliche Austausch im Alltag eine zentrale Rolle.

Beide Kolleginnen berichten, dass sie sich jederzeit an erfahrene Wundexpert:innen wenden können, wenn Unsicherheiten auftreten oder eine zweite Einschätzung benötigt wird. Das gemeinsame Nutzen dieses Wissens stärkt nicht nur die fachliche Qualität, sondern gibt auch Sicherheit im Berufsalltag. Gleichzeitig profitieren erfahrene Kolleg:innen von neuen Blickwinkeln und Ideen, die neue Teammitglieder mitbringen. Genau dieser gegenseitige Austausch ist das Fundament der modernen Wundversorgung.

Neue Kolleg:innen bringen neue Perspektiven mit

Neue Teammitglieder lernen nicht nur von ihren Kolleg:innen, sondern bereichern das Team auch mit ihren eigenen Erfahrungen. Gina beispielsweise bringt ihre Kenntnisse aus der ambulanten Pflege ein und legt großen Wert auf eine strukturierte Versorgung und kontinuierliches Lernen. Aline verbindet ihre langjährige Erfahrung in der Pflege mit einem Blick für ganzheitliche Versorgung und Wissensvermittlung.

Gerade diese unterschiedlichen Hintergründe machen den fachlichen Austausch in unserem Team so wertvoll. Sie eröffnen neue Sichtweisen auf bekannte Fragestellungen und tragen dazu bei, die Versorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Denn moderne Wundversorgung lebt nicht nur von Erfahrung, sondern auch von der Bereitschaft, voneinander zu lernen.

Für die Tätigkeit als Wundexpert:in/Wundmanagerin ist eine fundierte pflegerische bzw. medizinische Ausbildung die Basis. Hinzu kommt eine anerkannte Weiterbildung im Bereich Wundversorgung, beispielsweise als Wundexpert:in ICW® oder eine vergleichbare Qualifikation, etwa nach Kammerlander. Welche konkreten Voraussetzungen für eine ausgeschriebene Stelle gelten, sollte jeweils der entsprechenden Stellenanzeige entnommen werden.

Die moderne Wundversorgung entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Therapieansätze und Versorgungsmöglichkeiten machen es wichtig, fachlich auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Die Bereitschaft, das eigene Wissen regelmäßig zu erweitern und sich fachlich weiterzuentwickeln, gehört deshalb zum Berufsbild einer Wundexpertin bzw. eines Wundexperten. Auch Gina und Aline betonen, dass kontinuierliches Lernen und der Austausch mit Kolleg:innen wichtige Bestandteile ihrer Arbeit sind.

Wundversorgung erfordert nicht nur Fachwissen. Ebenso wichtig sind Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Offenheit für neue Situationen und Freude am fachlichen Austausch. Da kein Wundfall dem anderen gleicht, sollten Wundexpert:innen bereit sein, Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam mit anderen Berufsgruppen und Beteiligten individuelle Lösungen zu entwickeln. Der Blog von Gina und Aline zeigt sehr schön, wie wichtig dieses Lernen voneinander im Arbeitsalltag ist.